Vorwort by Eliot

Der „Beacon Club“ - diese beiden Worte, sowie die Bedeutung dahinter, das alles sind keine abgedroschenen Floskeln, sondern ist ernst gemeint. Wer nach „Beacon Club“ als Begriff googelt, stößt zwangsläufig auf viele gemeinnützige Vereine aus dem angelsächsischen Raum, welche sich für den Erhalt alter Leuchttürme einsetzen. Ist die Verbindung dazu und zwischen Mode wirklich so abwegig? War das einfach nur schlechte Wortwahl von mir gewesen? Nicht wirklich. Denn viele alte, aber längst bewährte Techniken und wirkliches Handwerk sind in unserer Kleidung schon lange verblasst. Ein Leuchtturm hat die Aufgabe, Schiffe vor dem Auflaufen an Felsen zu warnen. Gleiches gilt heutzutage für leidige Themen wie „Ultra-Fast-Fashion“. Vielleicht sollten wir doch noch die Kurve kriegen, bevor der Kahn ganz auf Grund gelaufen ist. Außerdem sollte klar sein, dass uns die Industrie ihr Zeug nur andrehen kann, weil in uns entweder ein Bedürfnis danach gepflanzt oder uns ein Mangel eingeredet wurde. Dieser Ausgleich in Form des Kaufs, erfolgt nur leider viel zu oft zu Lasten derer, die sich nicht wehren können. Puh….leichter Einstieg, was?! Zumindest kann es ab jetzt nur bergauf gehen.😆

Was ist der Beacon Club und für wen ist er gedacht Eliot?

Als Gründer des Beacon Clubs, stehe ich sozusagen als erster undemokratisch gewählter Präsident mit Rat und Tat zur Seite. Der Schwerpunkt des Clubs ist unsere Kleidung und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Das eben nicht nur aus einer ökologischen Perspektive heraus, sondern ganzheitlich betrachtet. Bedeutet: Wie wirken sich unsere Bekleidungsfragen auf Körper, Geist und Seele aus? Wie ist die Wechselbeziehung zwischen meinem Äußeren und meinem Inneren? Deshalb ist jeder herzlich eingeladen, Mitglied des Beacon Clubs zu werden, der sich selbst und seinen eigenen Stil besser kennenlernen möchte. Es geht darum, hinter die Fassade unserer vermeintlich oberflächlichen Welt zu blicken und stattdessen zu erfahren, welche Kleidung einem persönlich gut steht und was einem wirklich von Herzen gefällt.

Und wie kamst Du auf die Idee, den Beacon Club zu gründen?

Mit dem Beacon Club habe ich mir einen Traum verwirklicht, den ich schon seit längerem hatte. Ehrlicherweise tat ich mich sehr lange schwer damit, mich selbst zu verstehen und meine Einzigartigkeit anzunehmen. Ich arbeitete hier und da, versuchte parallel meine Karriere voranzutreiben usw. - Eben ein „normales" Leben führen. Doch Glück und Zufriedenheit wollten sich nicht Einstellen. Ja, mir fehlte einfach etwas. Deshalb habe ich beschlossen dieses Kapitel zu schließen und mutig voranzugehen, um mit Euch den Beacon Club aufzubauen.


„Nur Du alleine kannst die Welt verändern, aber alleine, kannst Du nichts verändern.“


Mittlerweile weiß ich: Ja, ich bin anders, aber das ist völlig okay und vor allem gut so. Natürlich haben immer andere etwas an mir auszusetzen, wiederum gefällt mir aber auch nicht alles. Und ja so einige Dinge in der Welt stinken mir gewaltig. Doch jetzt frage ich mich stets: Was kann ich denn konkret machen, um etwas zu verändern? Dazu brauche ich nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen.


Das paradoxe am Leben ist, dass wir es nur vorwärts leben, aber erst im Nachhinein verstehen können. Daher bereue ich heutzutage nicht mehr meine „vermeintlichen“ Fehler. Jeder Fehler war und ist gleichzeitig ein „Helfer“. Die Fehler haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Dafür bin ich dankbar. 

So… wie hat das jetzt bei Dir mit der Mode angefangen?

Als ich meine „Karriere“ in der Steuerbranche an den Nagel hing, wusste ich erstmal noch gar nicht, was ich machen wollte, nur eben was ich nicht mehr wollte. Um einen klaren Kopf zu bekommen und als Alternative zum Bürojob, habe ich erstmal den Sommer als Rettungsschwimmer gearbeitet. Vielleicht war es das meditative Rauschen des Wassers oder einfach nur die Chlordämpfe, aber ich hatte eine Eingebung. Ein Sprichwort besagt ja: „Im Anfang liegt alles“. Also habe ich mein Leben Revue passieren lassen. Welche Abzweigungen bin ich gegangen, warum traf ich welche Entscheidung? Mir wurde schnell klar, dass das Thema Anpassung, mich für andere verbiegen und dabei die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, wie ein großer Schatten über mir hing. Als kleiner Bub, aus einer noch kleineren Stadt am Fuße des Schwarzwalds, war das eben eine Überlebensstrategie. Mir wurde schnell aufgezeigt, dass Andersartigkeit grundsätzlich nicht okay oder gar falsch ist. Allerdings ist es schwierig, Glaubenssätze wie solche wieder loszulassen, obwohl sie längst ausgedient haben.


In der Retrospektive deuteten jedenfalls schon viele Hinweise darauf, dass ich Bekleidung-Mode-Stilfindung richtig klasse finde. In der Schule war die Nähmaschine einer meiner besten Freunde und beim Theater spielen verkleidete ich mich leidenschaftlich gerne. Mein Berufswunsch war damals als Teenager Geschichtsprofessor. Warum? Natürlich weil ich den ganzen lieben Tag in meinem Tweed Sakko über Gott und die Welt philosophieren hätte können. Oder das andere mal, als ich unbedingt Marineoffizier werden wollte. Auch da reizte mich die Vorstellung, täglich hübsche Uniformen tragen zu können. Denn ich meine, nicht ohne Grund ist die Farbe „navy“ so ein Klassiker in der Modewelt.☺️☺️😜 


Doch ob es nun die Pubertät war, ich meine in seiner Jugend muss man ja schon sein ganzes Leben durchgeplant haben oder die Lust auf das schnelle Geld, aber eine Tätigkeit in der kreativen, unterbezahlten Modebranche stand nie zur Debatte.

Schade eigentlich. Aber wie heißt es doch so schön, besser spät als nie.

Wer ist noch dabei oder betreibst Du das alles alleine?

Neben dem Amt der Vize-Präsidentin des Beacon Clubs unterstützt mich Stephanie auch als Gesundheitsberaterin tatkräftig. Als Expertin in den Bereichen Integralmedizin und ganzheitliche Gesundheitsmaßnahmen hat sie Einiges beizusteuern.


„Und was hat das jetzt mit Mode zu tun?“ Fragt Ihr euch vielleicht? Ganz einfach - Gesundheit, ob nun physisch oder psychisch, ist für einen ganzheitlich, glücklichen Lifestyle ein essentieller Bestandteil. Innere wie auch äußere Schönheit sind zwei Seiten ein und der selben Medaille, sie ergänzen sich nicht nur, sondern potenzieren sich sogar. Dieses Verständnis schafft ganz neue Möglichkeiten und ist eine tolle Orientierung um in selbstverantwortliches Handeln zu kommen. Und das ist eben auch Ganzheitlichkeit. 

Möchtest Du dabei sein?

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, dann suchen wir Dich! Wenn Du dich aktiv am Beacon Club beteiligen, dann sind wir für jede Hilfe willkommen. Egal, ob Du dich nur austauschen möchtest, tolle Ideen hast, einen Blogartikel beissteuern möchtest, oder, oder, oder…. the sky is the limit! Von ganzem Herzen: Wir freuen uns auf Dich und Deine Einzigartigkeit!


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